Lexikon · Technik

Schutzbleche

Auch bekannt als: Schutzblech, Steckschutzblech, Spritzschutz, Fender

Abdeckungen über den Laufrädern gegen Spritzwasser und Schmutz. Sie sind nicht vorgeschrieben, aber für Pendeln und Alltag fast unverzichtbar.

Schutzbleche sind Abdeckungen über Vorder- und Hinterrad, die Spritzwasser und Schmutz von Fahrer, Rahmen und Antrieb fernhalten. Sie sind kein Pflichtteil nach StVZO, machen ein Fahrrad aber erst wirklich alltagstauglich.

Wofür sie gut sind

  • Kleidung bleibt sauber und trocken, wichtig für den Weg zur Arbeit
  • Weniger Schmutz am Antrieb: Kette und Schaltung bleiben länger sauber, das reduziert Kettenverschleiß
  • Schutz für nachfolgende Radfahrer vor Spritzwasser

Bauarten

  • Feste Schutzbleche: über das ganze Rad, mit Streben stabil befestigt. Standard an Trekkingrädern und Citybikes.
  • Steckschutzbleche: werden an Sattelstütze oder Unterrohr geklemmt, schnell an- und abgebaut. Beliebt an Mountainbikes und Crossbikes.
  • Kurze Clip-Schutzbleche: für Renn- und Gravelbikes mit wenig Platz.

Worauf du achten solltest

  • Breite: Das Schutzblech sollte etwas breiter sein als der Reifen.
  • Freiheit am Rahmen: Nicht jeder Rahmen hat genug Platz und Befestigungsösen.
  • Spritzlappen am Ende des vorderen Schutzblechs halten zusätzlich Wasser von Füßen und Antrieb fern.
  • Sicherheitsclips: Bei Schutzblechen mit Streben verhindern sie, dass ein eingeklemmter Gegenstand das Vorderrad blockiert.

Wer das ganze Jahr pendelt, sollte Schutzbleche fest einplanen. Tipps zum Fahren bei Regen und Kälte gibt E-Bike im Winter fahren, zum Alltag der Pendler-Guide.

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Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2026
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