Lexikon · Technik

Nabendynamo

Auch bekannt als: Dynamo, Nabendynamo Fahrrad, Seitenläuferdynamo, Dynamonabe

Ein Generator in der Vorderradnabe, der beim Fahren Strom für die Beleuchtung erzeugt. Zuverlässig, wetterfest und fast ohne spürbaren Widerstand.

Ein Nabendynamo ist ein kleiner Generator in der Vorderradnabe, der beim Fahren Strom für die Fahrradbeleuchtung erzeugt. Er ist die verbreitetste und zuverlässigste Lichtversorgung an Trekking- und Citybikes ohne E-Antrieb.

Vorteile

  • Immer betriebsbereit: kein Akku, der leer werden kann
  • Wetterfest: arbeitet auch bei Regen und Schnee zuverlässig, anders als ein Seitenläuferdynamo, der auf nassen Reifen durchrutschen kann
  • Wenig Widerstand: Moderne Nabendynamos sind beim Fahren kaum spürbar
  • Wartungsfrei über viele Jahre

Nachteile

  • Schwerer als eine normale Vorderradnabe
  • Laufradwechsel etwas aufwendiger wegen des Kabels zur Lampe
  • Kein Licht im Stand ohne Standlichtfunktion; viele Lampen haben aber einen Kondensator, der das Licht kurz weiterleuchten lässt

Leistung und StVZO

Nabendynamos liefern üblicherweise 6 Volt und 3 Watt, passend zu Lampen mit Prüfzeichen nach StVZO. Viele Lampen schalten über einen Lichtsensor automatisch ein.

Am E-Bike

E-Bikes brauchen keinen Dynamo. Das Licht wird dort in der Regel direkt vom Fahrakku versorgt und funktioniert, solange der Akku Strom liefert. Mehr zur Ausstattung von Alltagsrädern im Lexikon unter Trekkingrad und Citybike.

Tipp: Mit einem passenden USB-Wandler lässt sich am Nabendynamo auch das Handy laden, praktisch auf Radreisen.

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Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2026
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