Lexikon · Technik

Rekuperation

Auch bekannt als: Energierückgewinnung, Rekuperieren, Bremsenergie-Rückgewinnung

Die Rückgewinnung von Energie beim Bremsen oder Bergabfahren: Der Motor arbeitet als Generator und lädt den Akku leicht auf. Nur bestimmte Nabenmotoren können das.

Rekuperation bedeutet beim E-Bike, dass der Motor beim Bremsen oder bergab als Generator arbeitet und einen Teil der Bewegungsenergie zurück in den Akku speist.

Welche E-Bikes rekuperieren?

Rekuperation ist nur mit bestimmten Nabenmotoren möglich, vor allem Direktläufern ohne Freilauf. Die verbreiteten Mittelmotoren von Bosch, Shimano, Yamaha oder Brose rekuperieren nicht. Sie treiben das Rad über die Kette an, und der Freilauf am Hinterrad trennt beim Rollen den Antrieb vom Laufrad. Den Unterschied der Motorbauarten erklärt Mittelmotor oder Nabenmotor?.

Wie viel bringt Rekuperation?

Meist weniger, als man erwartet. Auf flachen Strecken wird kaum Energie zurückgewonnen, weil selten lange gebremst wird. Etwas mehr bringt sie auf langen Abfahrten. Die Reichweite verlängert sich dadurch in der Regel nur gering. Wichtiger für die Reichweite sind Wattstunden, Unterstützungsstufe und Fahrweise.

Nebeneffekte

  • Bremswirkung: Der Motor bremst mit, das entlastet die Bremsbeläge auf langen Abfahrten.
  • Rollwiderstand: Direktläufer ohne Freilauf rollen ohne Unterstützung oft etwas schwerer.

Rekuperation ist damit ein netter Zusatz, aber kein Grund, sich für oder gegen ein E-Bike zu entscheiden.

Passende Artikel

Verwandte Begriffe

Ähnliche Begriffe

Automatisch vorgeschlagen auf Basis thematischer Überschneidungen im Lexikon.

Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 02. Oktober 2026
Lexikon-Eintrag teilen