Lexikon · Technik

Ladezyklus

Auch bekannt als: Ladezyklen, Akku-Zyklus, Vollzyklus, Akkulebensdauer

Eine vollständige Ladung des Akkus von 0 auf 100 Prozent, auch wenn sie in mehreren Teilladungen erfolgt. Mit jedem Zyklus sinkt die Kapazität leicht.

Ein Ladezyklus beschreibt beim E-Bike-Akku eine komplette Ladung von 0 auf 100 Prozent, egal ob sie auf einmal oder in mehreren Teilen erfolgt. Zweimal von 50 auf 100 Prozent laden ergibt zusammen also einen Ladezyklus.

Warum Ladezyklen wichtig sind

Lithium-Ionen-Akkus verlieren mit jedem Zyklus ein wenig Kapazität. Nach einigen hundert Zyklen speichert ein Akku spürbar weniger Energie als neu, er funktioniert aber weiter. Hersteller geben meist an, wie viel Restkapazität nach einer bestimmten Zahl von Zyklen noch vorhanden sein soll. Diese Angaben unterscheiden sich je nach Hersteller und Zelltyp.

Teilladungen schaden nicht

Ein häufiger Irrtum: Man müsse den Akku immer erst leer fahren, bevor man ihn lädt. Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das Gegenteil richtig. Es gibt keinen Memory-Effekt, Teilladungen sind unproblematisch und schonen den Akku eher.

So verlängerst du die Lebensdauer

  • Nicht ständig auf 100 Prozent stehen lassen, wenn das Rad länger nicht gefahren wird.
  • Nicht tiefentladen: Ganz leer gefahren sollte der Akku nicht lange liegen.
  • Moderate Temperaturen: Hitze und Laden bei Frost belasten die Zellen am stärksten.
  • Für längere Pausen einen mittleren Ladestand wählen, siehe Fahrrad einwintern.

Neben den Ladezyklen spielt auch das Alter des Akkus eine Rolle: Ein Akku altert langsam, selbst wenn er kaum genutzt wird. Mehr Details stehen im Guide E-Bike-Akku richtig pflegen. Was die Kapazität in Wattstunden bedeutet, erklärt das Lexikon.

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Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2026
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