Lexikon · Technik

Reifendruck

Auch bekannt als: Luftdruck Fahrrad, Reifendruck bar, PSI

Der Luftdruck im Fahrradreifen in bar oder PSI. Er beeinflusst Rollwiderstand, Grip, Komfort und Pannenrisiko; Mindest- und Höchstwert stehen auf der Reifenflanke.

Der Reifendruck ist der Luftdruck im Fahrradreifen, angegeben in bar oder PSI. Er beeinflusst Rollwiderstand, Grip, Komfort und Pannenrisiko stärker als viele andere Einstellungen am Rad.

Wo steht der richtige Druck?

Auf der Reifenflanke steht ein Mindest- und ein Höchstdruck. Innerhalb dieses Bereichs liegt der passende Druck. Den Höchstwert sollte man nie überschreiten, den Mindestwert nicht dauerhaft unterschreiten.

Wovon der richtige Druck abhängt

  • Reifenbreite: Je breiter der Reifen, desto weniger Druck braucht er.
  • Gewicht: Schwerere Fahrer und mehr Gepäck brauchen mehr Druck.
  • Untergrund: Auf Schotter und Trails bringt etwas weniger Druck mehr Grip und Komfort, auf glattem Asphalt rollt etwas mehr Druck leichter.
  • Schlauch oder Tubeless: Tubeless-Reifen lassen sich mit weniger Druck fahren, ohne Durchschläge zu riskieren.

Zu wenig oder zu viel Druck

Zu wenig Druck Zu viel Druck
Höherer Rollwiderstand Weniger Grip, besonders bei Nässe
Risiko für Durchschläge (Snakebite) Hart und unkomfortabel
Reifen kann in Kurven wegknicken Rad springt auf unebenem Untergrund

Zu wenig Druck ist die häufigste Ursache für Platten mit zwei parallelen Schlitzen, siehe Platten flicken oder Schlauch wechseln.

Wie oft prüfen?

Reifen verlieren auch ohne Loch langsam Luft. Ein kurzer Check alle ein bis zwei Wochen ist sinnvoll, bei schmalen Rennradreifen öfter. Eine Standpumpe mit Manometer macht das einfach. Konkrete Richtwerte nach Radtyp gibt der Ratgeber Reifendruck richtig einstellen.

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Automatisch vorgeschlagen auf Basis thematischer Überschneidungen im Lexikon.

Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2026
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