Lexikon · Technik

Kassette

Auch bekannt als: Ritzelpaket, Zahnkranz, Fahrradkassette

Das Ritzelpaket am Hinterrad einer Kettenschaltung. Anzahl und Größe der Ritzel bestimmen, wie viele Gänge es gibt und wie leicht der Berggang ist.

Die Kassette ist das Paket aus mehreren Ritzeln, das bei einer Kettenschaltung am Hinterrad sitzt. Sie wird auf den Freilaufkörper der Nabe geschoben und bestimmt zusammen mit dem Kettenblatt, welche Gänge das Rad hat.

So liest du die Angabe

Eine Kassette wird mit der Zahl der Gänge und der Zähnezahl des kleinsten und größten Ritzels beschrieben, zum Beispiel 12-fach, 10-51.

  • Größtes Ritzel viel größer = leichterer Berggang, gut für steile Anstiege und E-MTBs.
  • Kleine Sprünge zwischen den Ritzeln = feinere Abstufung, gut für Rennrad und gleichmäßiges Tempo.

Eine große Bandbreite und feine Abstufung schließen sich teilweise aus; je mehr Gänge, desto besser lässt sich beides kombinieren.

Kompatibilität

Kassetten passen nicht auf jede Nabe. Entscheidend ist der Freilaufkörper, etwa Shimano HG, Shimano Micro Spline oder SRAM XD. Außerdem müssen Zahl der Gänge, Schaltwerk, Schalthebel und Kette zusammenpassen.

Verschleiß

Kette und Kassette verschleißen gemeinsam. Wird eine stark gelängte Kette zu spät getauscht, muss oft auch die Kassette erneuert werden. Eine Alternative ohne Kassette ist die Nabenschaltung; zum Riemen siehe Kette oder Riemenantrieb.

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Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 30. September 2026
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