Lexikon · Technik

Bremsscheibe

Auch bekannt als: Bremsrotor, Rotor, Centerlock, 6-Loch-Bremsscheibe

Die Metallscheibe an der Nabe, auf die bei der Scheibenbremse die Beläge drücken. Größere Scheiben bremsen kräftiger und bleiben kühler.

Die Bremsscheibe ist die runde Metallscheibe an der Nabe, auf die bei einer Scheibenbremse die Bremsbeläge drücken. Ihr Durchmesser, ihre Befestigung und ihr Zustand bestimmen mit, wie gut ein Rad bremst.

Größe

Gängige Durchmesser sind 140, 160, 180, 203 und 220 mm.

  • Größere Scheibe: mehr Bremskraft und bessere Wärmeableitung auf langen Abfahrten. Sinnvoll für schwere Fahrer, E-Mountainbikes und Lastenräder.
  • Kleinere Scheibe: leichter und ausreichend für Rennrad, Gravel und Stadt.

Die maximal zulässige Größe gibt der Hersteller von Rahmen und Gabel vor. Größere Scheiben brauchen oft einen Adapter am Bremssattel.

Befestigung

  • 6-Loch: mit sechs Schrauben an der Nabe befestigt.
  • Centerlock: mit einem zentralen Verschlussring, schneller zu montieren.

Nabe und Scheibe müssen zum selben System passen, für beide gibt es Adapter.

Verschleiß

Bremsscheiben nutzen sich ab und werden dünner. Viele Hersteller prägen die Mindeststärke direkt auf die Scheibe. Unterschreitet sie diesen Wert, muss die Scheibe getauscht werden.

Pflege

  • Nicht mit Fingern oder Öl berühren: Fett auf der Scheibe verschlechtert die Bremswirkung deutlich und kann die Beläge verunreinigen.
  • Beim Kettenölen aufpassen, dass kein Öl auf die Scheibe tropft.
  • Reinigen mit speziellem Bremsenreiniger oder Isopropanol.

Mehr zur Bremse insgesamt unter Hydraulische Scheibenbremse.

Passende Artikel

Verwandte Begriffe

Ähnliche Begriffe

Automatisch vorgeschlagen auf Basis thematischer Überschneidungen im Lexikon.

Redaktionell geprüft von der welchesfahrrad.de-RedaktionZuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2026
Lexikon-Eintrag teilen