Federweg
Auch bekannt als: Federgabel-Federweg, Travel
Die Strecke in Millimetern, die eine Federgabel oder ein Hinterbaudämpfer maximal einfedern kann. Mehr Federweg schluckt größere Hindernisse, macht das Rad aber meist schwerer und träger.
Der Federweg gibt an, wie viele Millimeter eine Federgabel oder ein Hinterbau maximal einfedern kann. Er ist die wichtigste Kennzahl, um den Einsatzbereich eines gefederten Fahrrads einzuordnen.
Richtwerte nach Einsatzbereich
| Einsatz | Typischer Federweg vorne |
|---|---|
| Trekking, City, SUV-E-Bike | etwa 50–100 mm |
| Cross-Country (XC) | etwa 100–120 mm |
| Trail | etwa 130–150 mm |
| Enduro | etwa 160–180 mm |
| Downhill | um 200 mm |
Die Werte sind Orientierung, keine feste Norm. Hersteller ordnen ihre Modelle unterschiedlich ein.
Mehr ist nicht automatisch besser
Viel Federweg bringt Reserven in ruppigem Gelände, kostet aber Gewicht und Effizienz beim Pedalieren. Für Waldwege und Radwege reicht meist wenig Federweg; ein Lockout hilft auf Asphalt. Ob ein Hardtail oder ein Fully passt, erklärt der Vergleich Hardtail oder Fully?.
Federweg ist nur die halbe Wahrheit
Wie gut ein Fahrwerk arbeitet, hängt stark von der richtigen Einstellung ab, vor allem vom Negativfederweg (Sag). Ein gut eingestelltes Fahrwerk mit weniger Federweg fährt sich oft besser als ein schlecht eingestelltes mit mehr.
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