Faltrad
Auch bekannt als: Klapprad, E-Faltrad, Folding Bike
Ein Fahrrad, das sich auf ein kompaktes Packmaß zusammenklappen lässt, meist mit 16- oder 20-Zoll-Laufrädern. Ideal für die Kombination mit Bahn, Bus und Auto.
Ein Faltrad, auch Klapprad genannt, lässt sich mit wenigen Handgriffen auf ein kompaktes Packmaß zusammenklappen. Es ist ideal, wenn das Rad in Bahn, Bus, Auto, Büro oder einer kleinen Wohnung Platz finden muss.
Typische Merkmale
- Kleine Laufräder, häufig 16 oder 20 Zoll, das hält das Packmaß klein
- Klappmechanismus an Rahmen, Lenker und oft auch an den Pedalen
- Lange Sattelstütze und verstellbarer Vorbau, damit das Rad für verschiedene Körpergrößen passt
- Als E-Faltrad mit Elektromotor erhältlich, dann aber schwerer
Vorteile
- Kombinierbar mit Bahn und Bus: Zusammengeklappt gilt ein Faltrad in vielen Verkehrsmitteln als Gepäck. Die genauen Regeln hängen vom Verkehrsbetrieb ab, deshalb vorher die Beförderungsbedingungen prüfen.
- Wenig Platzbedarf zu Hause und im Büro
- Weniger diebstahlgefährdet, weil es mit ins Gebäude kann
Nachteile
- Weniger Fahrkomfort auf schlechten Wegen durch die kleinen Laufräder
- Eingeschränkte Zuladung: Das zulässige Gesamtgewicht liegt oft niedriger als bei großen Rädern.
- Gewicht beim Tragen: Besonders E-Falträder sind spürbar schwer.
Worauf du achten solltest
Wie schnell und einfach sich das Rad falten lässt, wie klein es zusammengeklappt ist und wie schwer es beim Tragen ist. Diese drei Punkte entscheiden im Alltag mehr als die Ausstattung.
Modelle findest du unter Falträder im Überblick. Was die Zollangabe der Laufräder bedeutet, erklärt Laufradgröße.
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Verwandte Begriffe
- Laufradgröße
Die Größe von Laufrad und Reifen, meist in Zoll angegeben, z. B. 29, 28 oder 27,5 Zoll. Sie bestimmt, wie leicht ein Rad über Hindernisse rollt und wie wendig es ist.
- Zulässiges Gesamtgewicht (zGG)
Das maximale Gewicht von Fahrrad, Fahrer, Gepäck und Zubehör zusammen, das der Hersteller freigibt. Daraus ergibt sich, wie viel du zuladen darfst.
- Nabenmotor
Ein E-Bike-Motor in der Nabe des Vorder- oder Hinterrads, der das Laufrad direkt antreibt. Günstig und schonend für die Schaltung, am Berg aber meist schwächer als ein Mittelmotor.
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Automatisch vorgeschlagen auf Basis thematischer Überschneidungen im Lexikon.