E-Fitnessrad: schnell pendeln ohne Schweiß
Elektrische Fitness- und Urban-Bikes zielen auf Pendler, die zügig unterwegs sein wollen, aber nicht durchgeschwitzt ankommen möchten. Verbreitet sind schlanke Mittelmotoren oder leichte Hinterradmotoren mit 40 bis 65 Newtonmetern und integrierten Akkus um 400 Wattstunden. Das Ergebnis sind Räder zwischen 15 und 20 Kilogramm, die auch ohne Unterstützung noch gut rollen. Wichtig ist ein natürlicher Übergang beim Abregeln bei 25 km/h, weil auf der Ebene häufig oberhalb der Unterstützungsgrenze gefahren wird.
Ausstattung für den Arbeitsweg
Für den täglichen Weg zur Arbeit lohnen sich fest verschraubte Schutzbleche, ein aus dem Akku gespeistes Lichtsystem mit Tagfahrlichtfunktion und Reifen mit Pannenschutz sowie E-Bike-Freigabe. Ein Gepäckträger mit Klicksystem ersetzt den Rucksack und hält den Rücken trocken. Hydraulische Scheibenbremsen sind Pflicht, da das Systemgewicht höher ist und Pendler häufig in dichtem Verkehr bremsen. Wer das Rad in einem Bürogebäude abstellt, sollte auf einen entnehmbaren Akku achten, um im Laufe des Tages nachladen zu können.
Verbrauch, Wartung und Sicherheit
Auf flachen Pendelstrecken liegt der Verbrauch häufig bei 6 bis 10 Wattstunden pro Kilometer, sodass 400 Wattstunden für mehrere Arbeitswege reichen. Kette und Bremsbeläge verschleißen schneller als am unmotorisierten Rad; eine Inspektion pro Jahr und regelmäßiges Reinigen des Antriebs verlängern die Standzeiten deutlich. Rechtlich bleibt ein Pedelec bis 25 km/h ein Fahrrad — ohne Führerschein, Versicherungspflicht oder Helmpflicht, wobei ein Helm bei diesen Geschwindigkeiten dringend zu empfehlen ist. Ein gutes Schloss und eine Diebstahlversicherung gehören bei diesen Anschaffungswerten dazu.